Die Geschichte der Jugendfeuerwehr Bad Driburg
The story goes on...

Schnell wurde damals bei der Feuerwehr Bad Driburg erkannt, dass es ohne Nachwuchs nicht geht. So wurde im September 1969 eine Jugendfeuerwehr gegründet. Sie ist heute eine der ältesten Jugendfeuerwehren im Kreis Höxter. Seit dieser Zeit gab es folgende Jugendfeuerwehrwarte: Ferdi Ibers, Günther Kammler, Waldemar Gamenik und Jürgen Ostermann, wobei Ferdi Ibers und Waldemar Gamenik die Ehrennadel der deutschen Jugendfeuerwehren erhalten haben. Zurzeit liegt die Führung in den Händen von Thomas Rüthers und Matthias Außel, die dieses Amt schon seit mehr als zehn Jahren ausüben. In diesen 35 Jahren hat die Jugendfeuerwehr Bad Driburg viel mitgemacht und erlebt. So konnte in den Jahren 1979, 1985, 1990, 1999 und 2004 die Leistungsspange von Nordrhein Westfalen mit großem Erfolg und Beteiligung in Bad Driburg durchgeführt werden. Als ein besonderes Jahr stelle sich das Jahr 1991 dar, wo der achte Landesjugendfeuerwehrtag und die Landesausscheidung der Jugendfeuerwehren Nordrhein Westfalen in Bad Driburg stattfanden. Im Jahr werden durchschnittlich 40% sportliche Aktivitäten und allgemeine Jugendarbeit durchgeführt. Bei den noch verbleibenden 60% werden Grundkenntnisse im Feuerwehrdienst wie Gefahren an der Einsatzstelle, die Handhabung von Feuerlöschern und sonstige für den späteren Feuerwehrdienst wichtige Regeln gelehrt. Es wurden Zeltlager und Fahrten durchgeführt, wobei die Fahrten nach Hamburg, Köln, München, Kiel, Stuttgart, Berlin, Disneyland Resort Paris und nach Baden Baden führten. Als besondere Highlights stellten sich zahlreiche Besichtigung wie der Besuch des Schokoladenmuseums, des alte Bundestag in Bonn, einer Feuerlöschbootstation, den Olympia Park sowie die Besichtigung der Flughäfen München, Frankfurt und Berlin Tempelhof, wobei man dort mit einem 1.000 PS starken Löschgiganten fahren durfte. Des Weiteren wurde der Feuerwehrfahrzeughersteller Ziegler, die Mercedes Benz und MAN Werke in Wörth und München besucht. Der SAR Basis in Kiel Holtenau, dem Miniatur Wunderland in Hamburg und dem Feuerwehrmuseum in Fulda wurde ein Besuch abgestattet. Während den Fahrten und in den Ferien wurden etliche Freizeitparks wie das Phantasialand in Brühl, der Heide Park Soltau, die Babelsberger Filmstudios, die Bavaria Filmstudios und der Europa Park in Rust auf Herz und Nieren geprüft. Im Jahr 2001 wurde eine Tagesfahrt zu Institut der Feuerwehr Nordrhein Westfalen in Münster gemacht. Nach dieser Fahrt kam man auf die Idee eine Modellbaugruppe zu gründen. Diese Gruppe baut seit Mitte 2002 ein neues Planspiel für das IDF in Münster, welches durch die lokale Presse sehr bekannt wurde und auch auf dem Tag der offenen Tür im letzten Jahr präsentiert wurde. Wehmut machte sich bei der Modellbaugruppe breit, als es einen Tag nach dem Tag der offenen Tür hieß: „Goodbye Planspiel, wir sehen uns im IDF!“ Doch es waren noch einige Platten zu ergänzen, sodass das Planspiel eine Größe von fast 30qm erreichte und im Spätherbst 2004 an das Institut der Feuerwehr übergeben werden konnte. Im März 2004 machte sich die Jugendfeuerwehr dann auch neue Medien zum Nutze und erstellte ein eigene Homepage, auf der sich Mitglieder, Bürger und andere Jugendfeuerwehren gleichermaßen über die Aktivitäten informieren konnten. Die Homepage fand einen großen Anklang, so konnte bereits am Ende des Jahres 2004 ein Besucherstand von fast 3000 Besuchern gemeldet werden.
Doch nicht nur die Besucher waren der Meinung, dass diese Seite etwas ganz besonderes hat, so wurde die Homepage der Jugendfeuerwehr Bad Driburg Mitte 2005 bei einem bundesweiten Wettbewerb der Firma Dräger Safety mit "5-Helmen" ausgezeichnet und zählt seitdem zu einer der 10 besten Jugendfeuerwehr-Websites deutschlandweit. Das 35-jährige Bestehen im Jahr 2004 wurde, genauso wie im Jahr 1999, mit der Austragung der Leistungsspange im Bad Driburger I-Burg Stadion gebürend gefeiert. Über 40 Gruppen konnten an diesem Septembertag in Bad Driburg begrüßt werden. Doch leider gibt es nicht immer nur gute Nachrichten zu melden, so musste Jugendfeuerwehrwart Jürgen Ostermann Ende 2004 aus beruflichen Gründen sein Amt als bisheriger stellvertretender Jugendfeuerwehrwart niederlegen. Doch das all diese Erlebnisse in der Geschichte der Jugendfeuerwehr Früchte tragen ist offensichtlich, denn in den 35 Jahren konnten über 45 Jugendfeuerwehrkameraden in den Löschzug und in die Löschgruppen Herste, Langeland-Erpentrup, Reelsen und Kühlsen übernommen werden, die mittlerweile echte Profis in Sachen retten, löschen, bergen und schützen geworden sind.

Tabellarischer Plan der Jugendfeuerwehrwarte seit dem 20.09.1969